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Reitpädagogik/therapie
Natur- und Erlebnispädagogik
Psychomotorik

Philosophie

Unsere Philosophie vereint die Erlebnispädagogik, die Naturpädagogik und das Erleben mit dem Pferd. All dies geschieht unter psychomotorischen Gesichtspunkten.

Unsere Pferde sind vielseitig ausgebildet und leben artgerecht im Herdenverband. Die Arbeit findet da statt, wo die Pferde leben, nämlich draußen. Wer Sinne schulen und Wahrnehmung fördern will, kann auf Wind und Wetter, Sonne und Regen, Eis und Schnee, die Natur und die vier Jahreszeiten nicht verzichten.

 

                           

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Mittlerweile spezialisiert auf die Arbeit in Kleingruppen und auch schon mit kleineren Kindern, lege ich Wert auf den vielseitigen Umgang mit dem Pferd. Meine Pferde/Esel ist eingefahren, und so gehört das Kutschefahren genau so zu unserem Angebot, wie das Reiten. Vor allem die Jungen haben viel Freude am Fahren.

Das Kutsche-Fahren hat eine ganz spezifische Wirkung:

  • es kommt zu einer Stärkung des Gruppengefühls (man sitzt eng nebeneinander, hat Zeit für Gespräche und es kommt häufig zu Interaktionen mit den reitenden Begleitern - Rollenspiele entwickeln sich.)
  • es hat entspannende Wirkung (auf Grund der gleichmäßigen Fortbewegung in einem kindgerechten Tempo)
  • es stärkt das Selbstvertrauen (auch Menschen, die beim Gehen Schwierigkeiten haben, können "mitten im Geschehen" dabei sein, ohne Besonderes leisten zu müssen, auch sehr ängstliche Klienten/Kinder, die den direkten Köperkontakt zum Tier noch meinden, können dem Pferd/Esel trotzdem noch nahe sein und finden so leichter Zugang)
  • er fördert die Wahrnehmungsfähigkeit (durch das langsame Tempo werden häufig Dinge wahrgenommen, an denen die Klienten/Kinder sonst vorübergehen). Das dosierte Bremsen mit dem Fuß fördert die kinesthätische Wahrnehmung (Tiefensensibilität).
  • Beim gemeinsamen Herrichten und Anschirren des Tieres werden sowohl Motorik und kognitive Fähigkeiten (Handlungsabläufe einprägen) geschult, als auch soziale Kompetenzen (wer übernimmt was, wie können wir uns gegenseitig unterstützen) gefördert.

Im Winter wird bei geeigneter Witterung die Kutsche gegen Rodelschlitten eingetauscht - hier werden zusätzlich das Gleichgeweicht und die Bewegungskoordination geschult.